Kaffee aufbewahren

Kaffee richtig aufbewahren

Nichts ist besser als großartiger, frisch gerösteter Kaffee! Du kannst den Unterschied riechen, sobald Du das Paket öffnest. Geruch und Geschmack halten sich allerdings nur bei richtiger Aufbewahrung lange genug, um auch den letzten Kaffee aus dem Paket wie den ersten schmecken zu lassen.

Richtig gelagert schmeckt Kaffee am besten drei bis vierzehn Tage nach dem Rösten. In den ersten zwei Tagen entweicht den Bohnen noch viel CO2, was den Kaffee scharf oder säuerlich schmecken lassen kann. Ungefähr zwei Wochen nach dem Rösten beginnen die Aromastoffe langsam zu verfliegen, und der Kaffee schmeckt flach, leblos und schal.

Grundsätzlich sollte Kaffee kühl, dunkel und trocken gelagert werden:

Das Paket in dem der Kaffee geliefert wurde ist meistens ideal für die Aufbewahrung – vorausgesetzt es hat einen luftdichten Verschluss (wie alle Kaffee-Bitte-Pakete). Die meisten haben zusätzlich ein Ventil, durch welches das nach dem Rösten entstehende CO2 entweichen kann ohne dass das Paket platzt. Eine luftdichte Metall- oder Glasdose ist am allerbesten.

Außerdem hilft es natürlich, Kaffee nur in Mengen zu kaufen, die Du innerhalb der empfohlenen zwei Wochen verbrauchen kannst.

Ganze Bohnen halten sich wesentlich länger als gemahlener Kaffee. Für das beste Ergebnis lohnt es sich, den Kaffee direkt vor der Zubereitung zu mahlen. Wir mahlen Deinen Kaffee gerne für Dich – frisch gemahlener Kaffee schmeckt allerdings fantastisch, probier es aus 🙂 Wir können dir bei der Auswahl einer Mühle helfen. Sag Bescheid!

Einige weit verbreitete Lagerungsmethoden sind eher schädlich für Aroma und Geschmack:

Kaffeebohnen und -mehl sollten nicht unverschlossen oder über längere Zeit im Fülltrichter der Kaffeemühle gelagert werden. Beutel ohne Verschluss oder Dosen, die nicht luftdicht sind, lassen Deinen Kaffee schneller altern. Wenn Du eine Kaffeemühle hast ist es am besten, sie nur mit genau den Bohnen zu füllen, die Du direkt verbrauchst, und den Rest in einem luftdichten Paket aufzubewahren.

Bewahre Deinen Kaffee nie im Kühlschrank auf! Durch die Kälte kondensiert beim Öffnen der Verpackung Wasser an den Bohnen und das kann den Geschmack ruinieren.

Das gleiche gilt für den Gefrierschrank. Kaffee lässt sich eingefroren zwar länger aufbewahren. Beim öffnen der Verpackung sollte sie aber samt Inhalt ein paar Stunden auf Raumtemperatur aufwärmen.

Handfilter

Kaffee brühen im V60 Handfilter

Den kegelförmigen Handfilter werden manche noch als typisch-deutsches Relikt der Nachkriegszeit von ihrer Großmutter in Erinnerung haben. Wahrscheinlich denken viele bei Omas handgefiltertem Kaffee auch an bittere, pechschwarze Plörre, die nur mit einem riesigen Stück Schwarzwälder Kirschtorte genießbar ist.

In den letzten Jahren wurde der Handfilter von Kaffee-Kennern aus aller Welt wiederentdeckt. Das Produkt der Wahl ist nicht mehr der klassische Melitta-Filter, sondern der edel anmutende V60-Keramikfilter der japanischen Firma Hario. Anstelle von zwei kleinen Ausflüssen, die das Wasser stauen und das Kaffeepulver damit überextrahieren, also bitter machen, hat der V60 am unteren Ende eine große Öffnung und Rillen an der Innenwand, die den Fluss zusätzlich begünstigen.

Das Ergebnis ist ein herrlich goldener Kaffee mit klaren Aromen und minimalem Körper.

Und so funktioniert der V60 Handfilter:

  1. Bringe für eine Tasse Kaffee 200ml Wasser zum Kochen.
  2. Pro Tasse (200ml) benötigst Du 12-14g Kaffee mit einem mittelfeinen Mahlgrad – etwas gröber als Tafelsalz. Wenn Du zwei Tassen kochst, sollte der Kaffee etwas gröber gemahlen sein.
  3. Falte den Papierfilter an der Naht einmal, damit er im V60 geöffnet bleibt. Setze den V60 mit eingesetztem Papierfilter auf Deine Lieblingstasse oder ein Servierkännchen.
    Gieße die Hälfte des heißen Wassers durch den leeren Filter. Dies wäscht unerwünschte Papierpartikel aus und bringt V60 und Kaffeegefäß auf die richtige Brühtemperatur. Nicht vergessen das Aufwärmwasser wegzuschütten!
  4. Fülle das Kaffeepulver in den Filter, und verteile es gleichmäßig und eben indem Du den V60 ein wenig hin- und herschüttelst.
  5. Gieße, von der Mitte nach außen, Wasser in genau der doppelten Menge des Kaffeepulvers in den Filter – bei 12g also 24ml Wasser. Es hilft, den kompletten Brühapparat dabei auf eine Waage zu stellen. Genaues Messen ist Trumpf! Versuche möglichst die komplette Oberfläche des Kaffeebettes zu benetzen. Der Kaffee fängt dann an sich auszudehnen, oder zu „blühen“. Das begünstigt eine gleichmäßigere Verteilung des Wassers.
  6. Warte 30 Sekunden, und gieße dann in 2-3 Abschnitten gleichmäßig das restliche Wasser auf den Kaffee.
  7. Nach zweieinhalb bis drei Minuten sollte das komplette Wasser durch den Kaffee in das Kännchen gelaufen sein. Vor dem Trinken noch einmal schwenken und den herrlichen Geruch genießen!

Espresso

Espresso Basics

Keine andere Brühmethode ist so komplex und kontrovers wie Espresso. Die richtige Zubereitung des konzentriertesten Kaffees ist für einige Religion und entfacht Diskussionen über Präinfusion, Druckprofile und Kaffeemaschinen in der Preislage von Mittelklassewagen.

Tatsächlich muss man, wenn man jeden Aspekt der Espressozubereitung kontrollieren will, in gutes Equipment und Zeit zum Üben investieren. Aber keine Sorge: Zuhause einen leckeren Espresso zuzubereiten ist machbar, und mit der richtigen Technik kein Problem.

Espressomaschine und -mühle

Auch Espressomaschinen die für den Heimbereich anstatt für professionelle Cafés produziert werden, können sehr teuer sein. Entgegen der offensichtlichen Meinung lohnt es sich allerdings, den Löwenanteil des Budgets in eine gute Espressomühle zu investieren. Das Wichtigste für einen perfekten Espresso ist der gleichmäßig feine Mahlgrad des Kaffeepulvers – und den erreicht man nur mit einer guten Mühle.

Ein vollständiger Kaufratgeber würde hier den Rahmen sprengen, ein paar Grundregeln zur Auswahl können wir aber geben:
Eine Espressomaschine ist eine Anschaffung, die ein paar Jahre halten sollte. Achte deshalb auf eine solide Verarbeitung und ein stabiles Gehäuse, möglichst aus Metall. Probiere vor dem Kauf das Siebträgerbajonett und alle Schalter und Hebel aus. Fühlt sich etwas wackelig oder billig an, solltest Du Dich nach einem anderen Modell umschauen.

Ein Elektroniksupermarkt ist in den meisten Fällen keine gute Anlaufstelle. Lass Dich lieber bei einem erfahrenen Fachhändler beraten.

Brauchst Du Hilfe bei der Auswahl Deiner Maschine oder Mühle? Wir helfen dir gerne, schreib uns eine E-Mail!

Und so bereitest Du einen erstklassigen Espresso zu

Die Brühtemperatur ist, wie bei jeder anderen Zubereitungsmethode, einer der Schlüssel zum guten Kaffee. Je nach Modell sollte Deine Espressomaschine 15-30 Minuten Zeit zum vollständigen Aufwärmen haben, damit das Brühwasser auf dem Weg vom Boiler in den Siebträger nicht zu stark abkühlt.

  1. Nimm den Siebträger aus der Maschine und lasse ein wenig Wasser in Deine Espressotasse laufen. Das sorgt für frisches Wasser in der Brühgruppe (dem vordersten Teil der Maschine) und wärmt die Tasse vor.
  2. Die richtige Dosierung und der passende Mahlgrad hängen von vielen Faktoren ab, wie z.B. Alter des Kaffees oder Sorte der Bohnen. Außerdem spielen äußere Einflüsse wie Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit eine Rolle.
  3. Um den richtigen Mahlgrad zu finden, wirst Du am Anfang mehrere Anläufe benötigen. Das ist normal! Kein Grund zur Sorge.
    Für einen doppelten Espresso benötigst Du 18-21g Kaffee. Um Dich an den passenden Mahlgrad heranzutasten fange am besten etwas zu fein an, und arbeite Dich dann in kleinen Schritten aufwärts.
  4. Dein Siebträger sollte vor jedem Shot absolut sauber und vor allem trocken sein. Wassertropfen stoßen die sich im Kaffee befindlichen Öle ab und können unter Druck Wasserkanäle – sog. „Channels“ – bilden, durch die das Brühwasser am Kaffee vorbeifließt anstatt den Kaffee zu extrahieren.
  5. Channels werden außerdem besonders durch eine ungleiche Verteilung des Kaffees im Siebträger begünstigt. Die Espressomaschine presst das Wasser unter hohem Druck durch das Kaffeebett. Hat dieses Dich te und weniger Dich te Stellen, sucht das Wasser sich den Weg mit dem geringsten Widerstand, anstelle gleichmäßig die Aromen und Öle aus dem gesamten Kaffee zu lösen.
  6. Mahle den Kaffee also möglichst gleichmäßig in den Siebträger, und streiche dann den Kaffeeberg mit dem Finger in einer „Nord-Süd“- und „Ost-West“-Bewegung glatt.
    Komprimiere den Kaffee im Siebträger mit einem Tamper. Der genaue Druck ist nicht von allzu großer Bedeutung, viel wichtiger ist, dass die Oberfläche des Kaffees gerade und glatt, und nicht schräg ist. Stütze den Siebträger dafür beim Tampen auf die Tischkante. Um Kratzer zu vermeiden gibt es auch spezielle Tamping-Matten und -Stationen.
  7. Es ist soweit – setze den Siebträger fest in die Maschine ein, positioniere die Tasse (ohne das Aufwärmwasser!) und drücke Start. Erstarre vor Bewunderung wenn der Espresso warm und sirupartig in die Tasse läuft (falls nicht: Übung macht den Meister! Versuchs einfach nochmal). Schalte die Maschine nach 20-30 Sekunden ab.
    Protip: Profis wiegen ihren Espresso ab, anstatt sich auf die Zeit zu verlassen. Ein doppelter Shot sollte ungefähr 35-45g wiegen.

Protip 2: Entgegen der üblichen Meinung, Espresso sollte möglichst schnell und heiß getrunken werden, finden wir, dass die süßen und komplexen Aromen und Geschmäcker am besten zur Geltung kommen, wenn der Shot etwas abgekühlt ist.

Protip 3: Espresso ist der öligste aller Kaffees, und Öl kann nach einiger Zeit ranzig werden. Um bitteren, ranzigen oder einfach „alten“ Geschmack zu vermeiden, solltest Du Deine Maschine einmal die Woche mit einem speziellen Espressomaschinenreiniger reinigen.

Espressokocher

Der Espressokocher, oder auch Herdkännchen

Der Espressokocher (auch Mokka-Kanne) ist ein weiterer Klassiker in der jüngeren Geschichte des Kaffees, und wahrscheinlich in jedem zweiten Haushalt zu finden. Mit der richtigen Technik lässt sich mit dem Herdkännchen fantastischer Kaffee kochen.

Der Kaffee aus dem Herdkännchen wird auch als Espresso bezeichnet – obwohl diese Bezeichnung nicht ganz richtig ist: Im Gegensatz zu den 9 Bar einer Espressomaschine beträgt der Brühdruck im Herdkännchen nur ungefähr 1,5 Bar.

Mit diesen Tricks wird der Kaffee perfekt:

  1. Fülle den Wasserbehälter des Kännchens mit kochendem Wasser, ungefähr bis zu dem kleinen Überdruckventil. Verwendest Du kaltes Wasser, dauert das Aufheizen zu lange, das Kännchen erwärmt sich zu viel und der Kaffee kann bitter und metallisch schmecken.
  2. Fülle das Kaffeesieb randvoll mit Kaffeepulver. Der Mahlgrad sollte relativ fein sein und zwischen Espresso und Filterkaffee liegen – experimentiere am besten ein bisschen. Wird Dein Kaffee zu bitter, ist Dein Mahlgrad wahrscheinlich zu fein. Streiche überschüssigen Kaffee mit dem Finger ab und drücke den Kaffee vorsichtig mit wenig Druck fest.
  3. Schraube das Kännchen zusammen – fest, aber nicht zu fest (vorsicht, heiß!). Das Gewinde sollte frei von Kaffeekrümeln sein.
  4. Schalte den Herd auf Mittel- bis Dreiviertelhitze und stelle das Kännchen auf die Platte. Nach einer kurzen Zeit sollte Kaffee in einem schönen, rot-braunen Strom in das Kännchen fließen.
  5. Sobald Du gurgelnde oder blubbernde Geräusche hörst, ist es Zeit den Herd abzuschalten. Wickle ein kaltes, nasses Handtuch um das Kännchen oder halte es unter kaltes Wasser um den Brühvorgang zu stoppen und Überextraktion zu vermeiden.

Kaffee trinken!

Chemex

Kaffee zubereiten in der Chemex

Die Chemex ist ein Klassiker unter den Kaffeezubereitern und wird seit ihrer Erfindung durch den Erfinder Peter Schlumbohm im Jahre 1941 unverändert hergestellt. Sie sieht edel aus, und sie macht edlen Kaffee!

Gegenüber den typischen Automatik-Filterkaffeemaschinen hat die Chemex ein paar entscheidende Vorteile:

Die Brühtemperatur, auf’s Grad genau gemessen, ist einer der Schlüssel zu gutem Kaffee. Die meisten Automaten brühen entweder zu heiß oder zu kalt.
Der zweite Schlüssel ist die Brühzeit. Auch hier sind die Automatikmaschinen nicht genau genug.

Nichts ist einfacher zu reinigen als eine Chemex – außer vielleicht einer Kaffeetasse.

So wird Dein Chemex-Kaffee richtig gut:

  • Für eine kleine Chemex (ca. 300ml Kaffee), bringe 600ml Wasser (oder etwas mehr) zum Kochen.
  • Falte den Papierfilter zweimal in einen Kegel und stecke ihn in die Chemex, sodass die dreilagige Seite zur Tülle zeigt. Lasse eine ordentliche Menge heißes, klares Wasser durch den Filter laufen, um Papierpartikel auszuwaschen und die Chemex auf die richtige Brühtemperatur vorzuwärmen.
  • Wiege 20g Kaffee ab (die Faustformel hier ist 65g pro Liter Wasser). Der Mahlgrad sollte mittelgrob sein – etwas gröber als im V60, aber feiner als French-Press-Kaffee. Von der Konsistenz wie grobes Tafelsalz.
  • Fülle das Kaffeepulver in den Filter und schüttle die Chemex vorsichtig, um den Kaffee gleichmäßig zu verteilen. Stelle die Chemex auf eine Waage, um die Wassermenge später genau abmessen zu können – außerordentlich wichtig für konsistent guten Kaffee!
  • Wenn das Wasser kocht, lass es ungefähr eine Minute abkühlen, und gieße dann langsam und gleichmäßig so viel Wasser auf das Kaffeemehl, bis die Waage das doppelte Gewicht des Kaffees anzeigt. Warte 30 Sekunden, bis der Kaffee das Wasser aufgenommen hat und „aufblüht“ (englisch: „bloom“). Das ist genau der richtige Moment um den aufsteigenden Geruch zu genießen. Mmmmmh!
  • Gieße dann mit einem gleichmäßigen Strahl langsam den Rest des Wassers in den Filter, bis die Waage 300g anzeigt. Bleibe dabei in der Mitte des Kaffees und gieße mit vorsichtigen, kreisförmigen Bewegungen. Gieße nicht direkt in die Mitte, und nicht direkt auf den blanken Filter am Rand. Das Wasser sollte in dreieinhalb bis vier Minuten komplett durchgelaufen sein.
  • Entferne den Filter und genieße eine Tasse. Spar dir die Thermoskanne und benutze die Chemex als schmucke Karaffe!

Protip: Sobald das Wasser durchgelaufen ist, sollte ein ebenes Kaffeebett am Boden des Filters liegen. Unebenheiten sind ein Indiz für ungleichmäßige Extraktion.

AeroPress

Großartigen Kaffee mit der Aeropress zubereiten

Die Aeropress sieht spacig aus und ist die einfachste und günstigste Methode, schnell und konsistent großartigen Kaffee zuzubereiten.

Durch die Einfachheit und Vielseitigkeit gibt es unzählige Aeropress-Methoden. Vergiss die mitgelieferte Bedienungsanleitung – mit der folgenden Methode (vom Barista-Weltmeister Tim Wendelboe) haben wir die besten Ergebnisse erzielt:

  1. Bringe 200ml Wasser zum Kochen. Aeropress mit Zubehör und Hario Mini MillAbwiegen der Kaffeebohnen
  2. Wiege 14g Kaffee ab. Der Mahlgrad für die Aeropress ist fein, sollte sich zwischen den Fingern aber noch körnig anfühlen. Ungefähr so wie Tafelsalz. Aeropress Filter ausspülen
  3. Setze einen Papierfilter in den Aeropress-Deckel ein und wasche ihn unter fließendem Wasser aus. Es ist wichtig, dass der Filter nicht verknittert sondern passend im Deckel sitzt, damit keine Kaffeepartikel am Filter vorbeischwimmen. Kaffee in die Aeropress einfüllen
  4. Schraube den Deckel auf die Aeropress, fülle den Kaffee hinein und stelle das ganze auf ein Servierkännchen (Du kannst die Wassermenge am einfachsten messen, wenn Du das Kännchen auf eine Waage stellst). Aerorpress mit Waage und Kalita-Zubehör
  5. Wenn das Wasser kocht, lass den Wasserkocher mit geöffnetem Deckel ca. eine Minute ausgeschaltet stehen, damit das Wasser auf 94°C abkühlt. Diese Temperatur ist optimal um genau die richtigen Aromen aus dem Kaffee zu extrahieren. Aeropress langsam drücken
  6. Fülle die 200ml Wasser in die Aeropress, rühre einmal kräftig um und setze den Pömpel auf, ohne ihn herunterzudrücken. Der entstehende Unterdruck verhindert, dass Kaffee ausläuft bevor er fertig ist. Leckerer Kaffee
  7. 45 Sekunden nachdem Du das Wasser eingefüllt hast, ist der Kaffee fast fertig. Nimm den Pömpel noch einmal kurz ab, rühre den Kaffee um und drücke dann in ca. zehn Sekunden den Kaffee durch den Filter. Fertig 🙂 Aeropress reinigen
  8. Das Reinigen der Aeropress ist einfach: drücke einfach den Kaffeesatz mit dem Filter heraus und spüle alle Teile mit Wasser ab.

Protip: Für einen klareren Kaffee kannst Du das Kännchen einen Moment stehen lassen, bis sich die Feinpartikel abgesenkt haben. Dann vorsichtig ohne umzurühren in die Tasse gießen. Das lohnt sich auch, weil viele Aromen am besten zur Geltung kommen, wenn der Kaffee etwas abgekühlt ist.

French Press

Kaffee kochen im Klassiker: French Press

Die French Press, auch als Stempelkanne, Bodum-Kanne oder Cafetière bekannt, ist wahrscheinlich das Filterkaffee-Äquivalent zum altbekannten Herdkännchen, denn sie ist hierzulande in mindestens jeder zweiten Küche zu finden.

Schneller kann man größere Mengen Kaffee kaum zubereiten, gut falls mal Gäste kommen oder zwei Nächte durchgearbeitet werden müssen.

Guten French-Press-Kaffee zu machen ist einfach:

  1. Bringe ausreichend Wasser zum Kochen.
  2. Während das Wasser kocht, mahle Deinen Kaffee. Für die French-Press ist ein grober Mahlgrad ideal, von der Konsistenz wie Meersalz. Pro Liter Wasser empfehlen wir 60-70g Kaffee.
  3. Fülle das Kaffeepulver in die French Press. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, lasse es 1-2 Minuten auf ca. 96ºC abkühlen, und gieße es dann auf den Kaffee. Für den perfekten Geschmack ist die genaue Wassermenge wichtig! Mit dem Auge ist die genaue Menge schwer abzuschätzen. Am besten stellst Du die French Press dafür auf eine Küchenwaage.
  4. Rühre einmal kräftig um, damit der ganze Kaffee gleichmäßig befeuchtet wird. Starte einen 4-Minuten-Timer – und warte.
  5. Rühre den Kaffee noch einmal, um auf der Oberfläche schwimmende Kaffeepartikel absinken zu lassen.
  6. Drücke den Stempel langsam und gleichmäßig nach unten. Du solltest einen leichten Widerstand spüren. Lässt sich der Stempel nur schwer bewegen, ist eventuell Dein Mahlgrad zu fein. Fühlst Du keinen Widerstand, ist er zu grob.
  7. Trink alles aus! Damit der Rest nicht bitter wird, fülle ihn in ein anderes Gefäß, um den Brühprozess zu stoppen.