Espressokocher

Der Espressokocher, oder auch Herdkännchen

Der Espressokocher (auch Mokka-Kanne) ist ein weiterer Klassiker in der jüngeren Geschichte des Kaffees, und wahrscheinlich in jedem zweiten Haushalt zu finden. Mit der richtigen Technik lässt sich mit dem Herdkännchen fantastischer Kaffee kochen.

Der Kaffee aus dem Herdkännchen wird auch als Espresso bezeichnet – obwohl diese Bezeichnung nicht ganz richtig ist: Im Gegensatz zu den 9 Bar einer Espressomaschine beträgt der Brühdruck im Herdkännchen nur ungefähr 1,5 Bar.

Mit diesen Tricks wird der Kaffee perfekt:

  1. Fülle den Wasserbehälter des Kännchens mit kochendem Wasser, ungefähr bis zu dem kleinen Überdruckventil. Verwendest Du kaltes Wasser, dauert das Aufheizen zu lange, das Kännchen erwärmt sich zu viel und der Kaffee kann bitter und metallisch schmecken.
  2. Fülle das Kaffeesieb randvoll mit Kaffeepulver. Der Mahlgrad sollte relativ fein sein und zwischen Espresso und Filterkaffee liegen – experimentiere am besten ein bisschen. Wird Dein Kaffee zu bitter, ist Dein Mahlgrad wahrscheinlich zu fein. Streiche überschüssigen Kaffee mit dem Finger ab und drücke den Kaffee vorsichtig mit wenig Druck fest.
  3. Schraube das Kännchen zusammen – fest, aber nicht zu fest (vorsicht, heiß!). Das Gewinde sollte frei von Kaffeekrümeln sein.
  4. Schalte den Herd auf Mittel- bis Dreiviertelhitze und stelle das Kännchen auf die Platte. Nach einer kurzen Zeit sollte Kaffee in einem schönen, rot-braunen Strom in das Kännchen fließen.
  5. Sobald Du gurgelnde oder blubbernde Geräusche hörst, ist es Zeit den Herd abzuschalten. Wickle ein kaltes, nasses Handtuch um das Kännchen oder halte es unter kaltes Wasser um den Brühvorgang zu stoppen und Überextraktion zu vermeiden.

Kaffee trinken!

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