Saeco Xelsis Test

Saeco Xelsis Test

Reinigung
90%
Lautstärke
85%
Benutzerfreundlichkeit
90%
Preis-Leistungsverhältnis
80%
Espressogeschmack
100%
Getränkevielfalt
90%

Vorteile

Nachteile

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schicke Optik
  • Sehr leckerer Espresso
  • Schöner Milchschaum
  • Angenehm leise
  • Sechs Nutzerprofile möglich
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Einfache Reinigung
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Automatische Reinigung der Milchdüse nach jedem Bezug

Saeco Xelsis – die neue Modellreihe von Saeco

Xelsis.

Die neue Modellreihe von Saeco klingt in unseren Ohren wie der Titel vom nächsten Star Trek-Film. Wir sind gespannt, ob die Maschine genauso futuristisch ist wie die Filmreihe.

Seit dem Zusammenschluss mit Philips 2009, konzentriert sich Saeco verstärkt auf hochpreisige Kaffeevollautomaten, während Philips die Einsteigergeräte anbietet.

Im Rahmen unseres großen Kaffeevollautomaten-Tests haben wir schon einige Philips / Saeco-Modelle getestet. Heute ist die neue Modellreihe von Saeco dran, die den imposanten Namen Xelsis trägt. Mit über 1.000,00 Euro Kaufpreis zielt sie eindeutig auf die Oberklasse der Kaffeevollautomaten ab.

Die Saeco Xelsis gibt es in drei Varianten. Sie unterscheiden sich durch die Optik, einen Touchscreen und damit verbundene einfachere Einstellungsmöglichkeiten.

Wir haben hier das Modell SM 7580/00 für Sie getestet, was die Einstiegsvariante der Reihe ist.

In der Reihe existiert noch das Modell SM 7683/00. Dieses hat eine Front aus Edelstahl, anstatt Klavierlack und einen Touchscreen. Die Variante SM 7685/00 besteht komplett aus Edelstahl und hat ebenfalls einen Touchscreen. Durch das andere Material ist sie auch circa zwei Kilo schwerer als die vorherigen Modelle.

Erster Eindruck

Eine klassische Saeco.

Das ist unser erster Eindruck beim Betrachten der Produktbilder. Das von uns gewählte Modell hat eine schwarze Front, die sehr schön von einem silbernen Rahmen eingefasst ist. Auch das Display, die Abtropfschale und der Auslauf sind silbern umfasst. Diese Optik gefällt uns sehr gut, weil sie nicht nur hochwertig aussieht, sondern den Blick auch gleich auf das Wesentliche lenkt.

Nicht so gut gefällt uns auf den ersten Blick der separate Milchbehälter. Er steht neben der Maschine und ist über einen Schlauch mit dem Auslauf verbunden. Diese Anordnung stört die ansonsten aufgeräumte Optik der Saeco.

Das Auspacken der Maschine ist wie bei jedem Test ein Genuss. Wir fühlen uns immer ein bisschen an unsere Kindergeburtstage erinnert, wenn wir ein neues Spielzeug bekommen haben.

Die Maschine lässt sich mit ihren knapp elf Kilo gut heben und auf der Anrichte platzieren. Mit ihren Maßen von 28,3 x 39,3 x 48,9 Zentimetern (B x H x T) ist sie kein Zwerg unter den Kaffeevollautomaten, findet aber in jeder Küche einen Platz.

Das Bohnenfach der Xelsis ist gut sichtbar im hinteren Teil der Maschine untergebracht und kann von oben befüllt werden. Daher sollten Sie über der Maschine noch etwas Platz lassen.

Das Fach fasst 450 Gramm Bohnen. Das ist eine ganze Menge und reicht selbst bei hohem Verbrauch fast eine Woche. Wir empfehlen, das Fach höchstens halb voll zu machen. Das hat weniger mit der Maschine, als mehr mit den Bohnen zu tun. In der Maschine verlieren diese schneller ihr Aroma als in einer luftdichten, dunklen Umgebung.

Saeco ist dieses Problem auch bewusst, deshalb haben sie dem Bohnenfach ein so genanntes „Aroma Seal“ verpasst. Das ist eine Gummierung an den Rändern, die das Fach ziemlich dicht abschließt.

Trotz dieser tollen Funktion empfehlen wir die Lagerung in einem separaten Behälter, da das Aroma so noch besser erhalten bleibt.

Vor dem Bohnenfach ist eine kleine Platte mit Aufwärm-Funktion angebracht. Sie können Ihre Tassen also vorwärmen, bevor Sie den Kaffee hineinlaufen lassen. Mal ganz ehrlich: Kaffee aus einer kalten Tasse ist echt ein Unding.

Beim Wasserbehälter hat uns die Xelsis überrascht. Auf den ersten Blick haben wir diesen nicht gefunden. Saeco hat ihn sehr elegant in die linke Seite eingebaut und nur einen kleinen Spalt gelassen, durch den man das Wasser sehen kann. Der Behälter wird nach vorne abgezogen und ist damit entnehmbar, ohne dass Sie die Maschine bewegen müssen. Sowohl die Anordnung als auch die Entnahme gefällt uns sehr gut.

Die Xelsis hat einen Touchscreen und ein LED-Display. Neben den 15 Touch-Tasten sind noch zwei normale Tasten auf dem Bedienfeld angebracht. Das ganze Feld ist aufgeräumt, die Tasten sind klar angeordnet und eindeutig beschriftet. Das ist für uns ein nicht zu unterschätzendes Kriterium, denn wir wollen morgens ja trotz halbgeschlossener Augen unseren Lieblingskaffee bekommen.

Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten

So übersichtlich das Display ist, so einfach lässt sich die Saeco auch bedienen. 15 Tasten hört sich zunächst viel an, aber es kommt zu keiner Zeit Verwirrung auf, welche Funktion die jeweilige Taste hat. Auch ohne Bedienungsanleitung werden Sie die gewünschten Einstellungen vornehmen können.

Zwölf Kaffeespezialitäten sind bei der Xelsis vorprogrammiert. Sechs davon (und die Funktion für heißes Wasser) erreichen Sie über die Schnellwahltasten. Die weiteren sechs finden Sie nach einem Druck auf den Knopf „6 More Drinks“. Das Leben kann so einfach sein.

Die Xelsis bietet Ihnen fünf Einstellungsmöglichkeiten, um Ihr Wunschgetränk zu kreieren. Kaffeestärke, Temperatur, Wassermenge und Milchmenge werden über das Menü individualisiert, der Mahlgrad über ein Rädchen im Bohnenfach.

Insgesamt sechs verschiedene Personen können Ihre Getränke-Vorlieben so speichern. Damit eignet sich die Xelsis sehr gut für ein kleines Büro, so wie unseres hier.

Auslaufhöhe

Sie haben bestimmt schon einmal eine Espresso-Tasse neben ein Latte Macchiato-Glas gestellt. Das sieht ein bisschen aus wie Danny de Vito und Arnold Schwarzenegger nebeneinander in dem Film „Twins“. So unterschiedlich die beiden Gefäße sind, so unterschiedlich ist auch ihr Anspruch an den Kaffee-Auslauf.

Die Espresso-Tasse möchte gerne nah am Auslauf sein, damit beim Einfüllen keine Spritzer entstehen. Dazu muss dieser möglichst weit nach unten. Das Latte Macchiato-Glas dagegen braucht selber viel Platz und verdrängt den Auslauf.

Um beiden Ansprüchen gerecht zu werden, sollte der Auslauf bei einem Kaffeevollautomaten höhenverstellbar sein. Bei der Xelsis ist das der Fall. Von 7,5 bis 14,8 Zentimeter Höhe können Sie ihn verschieben und damit alle handelsüblichen Gläser darunter platzieren.

Wasserfilter

Unserer Meinung nach gehört in jeden Kaffeevollautomaten ein Wasserfilter. Dieser filtert Kalk und andere Schadstoffe aus dem Wasser und sorgt so für ein besseres Aroma des Kaffees. Außerdem werden durch ihn Ablagerungen deutlich reduziert, was zu einer längeren Lebensdauer der Maschine führt.

Gerade in Großstädten ist ein solcher Filter sinnvoll und notwendig, da das Wasser auf Grund der Anzahl an Menschen schmutziger ist als auf dem Land.

Saeco liefert einen Teststreifen mit, an dem Sie ablesen können, wie hart Ihr Wasser ist. Je härter, desto mehr Kalk ist enthalten und desto kürzer sollten Ihre Reinigungsintervalle ausfallen. Sie können aber auch einfach bei Ihren Stadtwerken nachfragen.

In der Xelsis ist von Werk aus ein Wasserfilter verbaut, der so genannte Aqua Clean Filter. Damit er immer seine volle Wirkung entfalten kann, sollten Sie ihn regelmäßig austauschen.

Brühgruppe

Saeco ist bei seinen Brühgruppen sehr spendabel. Von der einfachen Maschine bis hin zum teuersten Automaten wird dieselbe Brühgruppe verbaut. Das erleichtert nicht nur die Suche nach Ersatzteilen, sollte diese einmal kaputt gehen. Es führt auch zu einem sehr guten Geschmacksergebnis quer durch alle Modelle.

Die Brühgruppe in der Xelsis ist auf der rechten Seit der Maschine entnehmbar. Aktuell hat nur noch die Marke Jura nicht-entnehmbare Brühgruppen, alle anderen Anbieter ermöglichen das einfache Herausnehmen.

Das hat für Sie zwei Vorteile: Erstens können Sie die Brühgruppe einfach reinigen und zweitens ebenso einfach austauschen, wenn sie defekt ist.

Wir können gar nicht genug betonen wie angenehm es ist, den Austausch selber vornehmen zu können – auch ohne handwerkliches Geschick. Kein Schleppen zur Post, kein Versenden. Einfach Ersatzteil bestellen und fertig. Das ist wirklich ein großer Vorteil.

Mahlwerk und Pumpe

Bei Mahlwerken in Kaffeevollautomaten gibt es zwei unterschiedliche Materialen und zwei verschiedene Anordnungen, die genutzt werden.

Als Materialien kommen Edelstahl und Keramik in Frage. Edelstahl ist dabei widerstandsfähiger gegen kleine Verunreinigungen im Kaffee, Keramik hingegen ist insgesamt langlebiger und nicht so laut beim Mahlvorgang. Zudem erhitzt Keramik nicht so stark und schont damit das Aroma des Kaffees.

Ein Mahlwerk kann als Scheiben- oder Kegelmahlwerk angeordnet sein. Der Vorteil des Kegelmahlwerkes ist die geringere Hitzeentwicklung. Das Scheibenmahlwerk mahlt dafür leiser.

In der Saeco Xelsis ist ein Scheibenmahlwerk aus Keramik verbaut. Sie können dieses über einen Drehknopf im Bohnenfach auf zwölf verschiedene Stufen einstellen.

Den maximalen Pumpendruck gibt Saeco für die Xelsis mit 15 Bar an. Das ist der Standardwert bei Kaffeevollautomaten. Dieser sagt für sich alleine allerdings nicht viel aus.

Der Druck entsteht, wenn das Wasser in der Brühgruppe durch das gemahlene Kaffeepulver gepresst wird. Je mehr Widerstand das Pulver bietet, desto mehr Druck muss die Maschine aufwenden. Ist das Pulver zu grob gemahlen, nutzt der tollste Maximaldruck nichts, weil einfach kein Widerstand da ist.

Ein guter Espresso benötigt 9 Bar Druck, um richtig schön zu werden. 15 Bar sind somit eine schöne Richtzahl, ohne die passenden anderen Einstellungen entsteht aber trotzdem kein guter Kaffee.

Lautstärke

Bei unseren Tests zur Lautstärke haben wir schon viel erlebt. Bei einigen Maschinen haben uns die Kollegen nach dem Kaffee-Kochen gefragt, ob wir gerade ein Loch in die Wand gebohrt hätten. Bei anderen waren sie erstaunt wo der Kaffee herkommt, sie hätten gar nichts gehört.

Die Saeco Xelsis ordnet sich bei den leisen Maschinen ein. Sie hat eine Betriebslautstärke, die sowohl für ein kleines Büro, als auch für die heimische Küche sehr angenehm ist. An die Flüstergeräusche einer Siemens EQ6 kommt sie aber nicht heran.

Espresso

Genug der Worte, lassen wir Taten folgen. In unserem Falle einen schönen Espresso.

Jeder Kaffeetest beginnt bei uns mit einem Espresso. Wir haben eben beim Thema Mahlwerk und Pumpe schon angedeutet, dass viele Komponenten passen müssen, um guten Kaffee zu erzeugen. Bei einem Espresso, wo das Ergebnis so stark komprimiert ist, gilt das umso mehr.

Wir nehmen unsere üblichen Test-Einstellungen vor: den Mahlgrad auf die kleinste Stufe, die Kaffeestärke auf die höchste und die Wassermenge auf 25 Milliliter.

Das Ergebnis bei diesen Einstellungen ist nicht gut. Der Schuldige ist aber auch schnell gefunden: der Mahlgrad.

Kaffeevollautomaten haben häufig das Problem, dass sie mit dem kleinsten Mahlgrad nicht zurechtkommen. Das Pulver ist dann zu fein und das Wasser läuft nicht richtig durch.

Wir justieren also nach und wählen Mahlgrad 2 von 12. Jetzt haben wir einen super Espresso. Er hat eine tolle Temperatur, eine schöne Crema und schmeckt hervorragend, wobei uns eine Eigenschaft besonders auffällt: Der Espresso ist nicht bitter.

Viele Automaten neigen dazu, den Kaffee zu überextrahieren, was zu bitteren Aromen führt. Nicht so die Saeco Xelsis. Diese Maschine macht den Espresso nicht bitter, sondern arbeitet die Aromen der jeweiligen Bohnen sehr gut heraus.

Sie sollten also bei den Bohnen auf keinen Fall sparen, denn diese Maschine macht mangelnde Qualität beim Rohstoff sofort schmeckbar.

Milchschaum

Die Xelsis bietet eine Reihe von Milchgetränken an, für die ein guter Milchschaum natürlich die Grundlage ist.

Die Milch bezieht die Maschine aus dem externen Milchbehälter, der neben der Maschine steht. Wir empfehlen, diesen zu nutzen und ihn nicht gegen ein anderes Gefäß zu tauschen. Theoretisch würde das gehen, weil der Schlauch auch in eine Milchtüte passt. Mit dem angeschlossenen Stab ist das aber umständlich und beim mitgelieferten Gefäß deutlich einfacher.

Die Lautstärke beim Zubereiten des Schaums ist angenehm. Der Bezug klappt schnell und ohne großes Getöse. Heraus kommt ein schöner Schaum, der homogen und feinporig ist. Mit 65 Grad hat er zudem eine ideale Trinktemperatur.

Leider wird dieser positive Eindruck durch eine kleine Extra-Funktion der Maschine getrübt. Die Xelsis hat eine Automatik zur Reinigung der Dampfdüse. Das ist an sich eine gute Sache. Leider geht diese Funktion immer unmittelbar nach dem Zubereiten der Getränke los, wenn die Gläser noch darunter stehen. Die Maschine pustet also einen Dampfstoß in das fertige Getränk. Das sieht nicht nur schlecht aus, alle Reste werden so auch direkt ins Glas gespült.

Positiv beim Milchbezug ist hingegen, dass Sie zwei Getränke auf einmal zubereiten können. Sie stellen einfach zwei Tassen unter den Auslauf und die Xelsis macht den Rest. Besonders bei Besuch werden Sie diese Eigenschaft zu schätzen lernen.

Reinigung

Die Reinigung ist ein wichtiger Punkt in unseren Tests. Kaffeevollautomaten sind geschlossene Systeme, in denen Hitze, Lebensmittel und Wasser aufeinandertreffen. Eine regelmäßige Reinigung ist deshalb notwendig, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn Sie Ihre Maschine aber täglich säubern, werden Sie lange Freude an ihr haben.

Wassertank, Abtropfschale und Trester können einfach nach vorne abgezogen werden. Sie müssen die Maschine dazu nicht bewegen. Diese Teile spülen Sie dann unter klarem Wasser ab. Sollten in Schale oder Trester hartnäckige Rückstände sein, können Sie diese mit etwas Reiniger lösen. Da beide Teile nicht mit dem frischen Kaffee in Verbindung kommen, ist das kein Problem.

Beim Wassertank sollten Sie aber auf Chemie verzichten. Diese schlägt sich direkt im Geschmack des Kaffees nieder.

Bei der Reinigung der Brühgruppe gelten dieselben Regeln wie beim Wassertank: Klares Wasser, keine Reiniger. Die Brühgruppe säubern Sie am besten täglich. Diese ist das wichtigste und am meisten beanspruchte Teil der Maschine und benötigt daher besondere Pflege.

Für die Reinigung des Milchsystems hat die Xelsis eine eigene Technologie entwickelt: die HygieSteam. Dabei wird das gesamte Milchsystem mit Wasserdampf gesäubert.

Das Vorgehen ist simpel. Sie hängen den Milchschlauch an die Seite und drücken dann auf den entsprechenden Knopf auf dem Touchscreen. Den Rest macht der Automat für Sie.

Auch bei Benutzung eines Wasserfilters muss das Gerät regelmäßig entkalkt werden. Das funktioniert bei der Xelsis automatisch in den vorab eingestellten Intervallen.

Wertung

Wir bewerten die Automaten immer auf zwei Arten. Zum ersten geben wir in Prozent an, wie zufrieden wir mit der jeweiligen Kategorie sind. Dann versehen wir diese Angabe noch mit einer Note.

Reinigung

Die Reinigung erhält von uns ein “Ausgezeichnet” mit 90 Prozent Zufriedenheit. Besonders freut uns, dass wir die Maschine zur Reinigung nicht bewegen müssen, sondern alle relevanten Teile nach vorne abziehen können.

Lautstärke

Die Saeco Xelsis ist angenehm leise. Deshalb bekommt sie von uns 85 Prozent und ein “Sehr Gut”.

Benutzerfreundlichkeit

Viele gute Voreinstellungen und viele Möglichkeiten für eine individuelle Konfiguration. Dafür gibt es von uns ein “Ausgezeichnet” und 90 Prozent.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Xelsis ist eine tolle Maschine mit vielen Funktionen. Dafür ruft Saeco aber auch einen ordentlichen Preis jenseits der 1.000 Euro auf. Daher vergeben wir hier ein “Sehr Gut” mit 80 Prozent.

Espressogeschmack

Beim Espresso aus der Xelsis gibt es keine bitteren Noten im Geschmack. Das ist uns im Test noch nicht begegnet. Bisher war die Melitta Caffeo Solo das Maß der Dinge für uns. Da die Xelsis noch besser ist, vergeben wir hier zum ersten einzigen Mal im Test 100 Prozent und ein “Ausgezeichnet”.

Getränkevielfalt

Zwölf voreingestellte Getränke sind eine Ansage. Dafür gibt es von uns ein “Ausgezeichnet” mit 90 Prozent.

Die Vor- und Nachteile der Saeco Xelsis haben wir einer Tabelle für Sie zusammengefasst.

Vorteile

Nachteile

Hochwertige Verarbeitung

Hoher Anschaffungspreis

Schicke Optik

Automatische Reinigung der Milchdüse nach jedem Bezug

Sehr leckerer Espresso

Schöner Milchschaum

Angenehm leise

Sechs Nutzerprofile möglich

Viele Einstellungsmöglichkeiten

Einfache Reinigung

Fazit

Die Saeco Xelsis wird Ihre Küche bereichern, optisch und geschmacklich.

Das Design des Automaten hebt sich ab und ist ein echter Blickfang. Der Kaffee der Xelsis ist köstlich, Probleme wie Überextraktion und die daraus entstehenden bitteren Aromen kennt die Maschine nicht.

Dieser Vollautomat arbeitet hingegen sogar die einzelnen Aromen jedes Kaffees sehr schön heraus, das Trinken wird so zum Geschmackserlebnis.

Das würde auch für die Milchgetränke gelten, hätte Saeco hier nicht die Reinigung zu schnell eingestellt. Der Dampfstoß in das fertige Getränk stört uns sehr.

Die Xelsis eignet sich besonders für größere Familien oder kleine Büros. Mit ihren vielfältigen Einstellungs- und Speicher-Möglichkeiten passt sie sich mühelos verschiedenen Benutzern an. Hinzu kommt, dass Sie zwei Milchgetränke auf einmal beziehen können.

Die Saeco leistet viel, ruft dafür mit deutlich über 1.000,00 Euro aber auch einen stolzen Preis auf. Die Maschine ist noch relativ neu auf dem Markt, unserer Erfahrung nach wird der Preis also noch einmal sinken. Wer so lange warten kann, sollte erst dann kaufen.

Toller Kaffee, viele Einstellungen und ein einfache Reinigung. Der Test mit der Saeco Xelsis hat uns großen Spaß gemacht und wir empfehlen diese Maschine daher gerne zum Kauf.

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