Siemens EQ9 Test

Siemens EQ9 Test

Siemens EQ9 – Kann die Maschine den hohen Preis rechtfertigen?

Siemens steht immer noch für gute deutsche Handwerksqualität. Das Münchener Unternehmen ist sich dessen durchaus bewusst und siedelt seine Geräte deshalb gerne im hochpreisigen Segment an.

So auch den Kaffeevollautomaten EQ9, den ich heute testen darf. Ich stelle mir dabei vor allem die Frage, ob der Preis gerechtfertigt ist.

Erster Eindruck

Ich vergleiche beim ersten Eindruck gerne, wie sich die Produktbeschreibung zum Gerät in der Realität verhält.

Bei den Bildern der EQ9 s900 kann ich nur sagen: Das nenne ich mal eine ansprechende Optik. Edles Design, gepaart mit einem futuristischem Display.

Wenn ich es richtig erkenne, hat die Maschine einen integrierten Milchtank und zwei Bohnenbehälter. Besonders neugierig macht mich allerdings der kleine Aufkleber unten an der Vorderseite. Dort steht „Wi-Fi“, das Gerät kann also anscheinend mit dem Handy gesteuert werden.

Voller Vorfreude öffne ich also den Karton. Der positive Eindruck von den Bildern bestätigt sich direkt. Die Maschine ist hochwertig verarbeitet. Mit 12,7 Kilogramm ist sie nicht die leichteste im großen Kaffeevollautomaten-Test, aber trotzdem angenehm zu heben und zu verschieben. Die Maße sind ebenfalls durchschnittlich. Bei Kaffeevollautomaten kann ich nie mit ruhigem Gewissen von „kleinen Maschinen“ sprechen. Dafür sind selbst die Kleinsten noch zu groß. Die Siemens EQ9 wird aber in vielen Küchen Platz finden.

Vorne ist ein großes Bedienfeld angebracht, das über neun Tasten und einen Drehregler gesteuert wird. Kein Touchscreen also, obwohl das Display mit seiner tollen Grafik zum Anfassen einlädt.

Die Abtropfschale hat auf den ersten Blick eine gute Größe. Mir ist da noch mein Test mit der {Melitta Caffeo CI} im Gedächtnis, wo diese Schale viel zu klein war.

Auf der linken Seite ist ein Milchbehälter integriert. Das macht einen guten Eindruck, weil er sich in die Optik der Maschine einfügt. Wie praktisch das ist, teste ich später noch ausführlich.

Ja, ich hatte Recht.

Die EQ9 – in der von mir getesteten Versio s900 – hat wirklich zwei Bohnenbehälter. Das ist super, weil Sie so verschiedene Kaffees mit einer Maschine zubereiten können.

Mein kleines Barista-Herz hüpft aber geradezu vor Freude, als ich sehe, dass die EQ9 auch zwei getrennte Mahlwerke hat.

So können Sie beide Bohnensorten nacheinander verwenden, ohne dass sich die Aromen mischen. Eine tolle Sache, wenn Sie mehrere Gäste haben, die gleichzeitig bspw. Café Creme und Espresso trinken möchten.

Auf der Maschine können Tassen zum Vorwärmen platziert werden. Das sieht man dem Gerät nicht direkt an, weil es keine separate Fläche gibt. Sie können mir aber glauben, es geht wirklich.

Verschiedene Versionen

Diese tolle Maschine vor mir ist eine EQ9 s900. Die EQ9-Serie hat vier verschiedene Modelle im Angebot, die alle unterschiedliche Funktionen haben.

EQ9 s300

Die s300 ist das Einstiegsmodell für die EQ9-Serie. Sie ist nur in Hochglanz-Schwarz erhältlich. Die s300 kann Getränke-Einstellungen für 6 Personen speichern. Sie hat nur ein Mahlwerk und keine App-Funktion. Mit gut 1.000 Euro ist sie auch die günstigste in der Reihe.

EQ s500

Das nächsthöhere Modell ist die s500. Sie kann Programmierungen für 10 Personen speichern und ist in Edelstahl erhältlich. Bei diesem Modell können auch die Tassen vorgewärmt werden. Die s500 ist etwas teurer als die s300 und liegt derzeit bei knapp 1.100 Euro auf Amazon.

EQ9 s700

Bei der s700 stehen zum ersten Mal zwei Bohnenfächer und zwei getrennte Mahlwerke zur Verfügung. Auch sie kann Programmierungen für 10 Personen speichern und die Tassen vorwärmen. Mit gut 1.800 Euro ist sie deutlich teurer als die s500.

EQ9 s900 (connect)

Dies ist die Luxusvariante der EQ9-Serie. Neben allen Funktionen der bisherigen Modelle, kann die s900 per App gesteuert werden. Sie verfügt zudem über das SensoFlow-System, welches die Brühtemperatur auf 95°–98° regelt und damit maximales Aroma erzeugen soll. Interessanterweise ist sie mit derzeit knapp 1.800 Euro günstiger als die s700. Dabei handelt es sich aber um ein temporäres Angebot, normalerweise werden für die s900 knapp 2.600 Euro fällig.

Einen ausführlichen Vergleich aller Modelle finden Sie auf der Internetseite von Siemens.

Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten

So hochwertig das Display der EQ9 ist, so einfach ist es auch zu bedienen. Siemens hat hier wirklich alles richtig gemacht. Die Einstellungen laufen intuitiv und bedürfen keiner großen Erklärung.

Mit den neun Tasten und dem Drehregler können Sie alle Getränke so designen, wie sie es möchten.

Zwischen sechs und zehn Personen (je nach Modell) können hier ihre Lieblingseinstellungen speichern. Dabei können die Bezugsmenge, die Stärke und die Temperatur individualisiert werden. Der Mahlgrad kann auch frei gewählt werden, allerdings nicht für jede Person einzeln.

Im täglichen Gebrauch müssen Sie dann nur noch Ihr vorab programmiertes Wunsch-Getränk abrufen und genießen.

Auslaufhöhe

Die Auslaufhöhe ist variabel von sieben bis 15 Zentimeter. Der Stutzen lässt sich einfach verstellen.

Ich finde verstellbare Höhen immer gut, weil sie die Bedienung einfacher machen.

Mir ist es schon ein paar Mal passiert, dass ich ein Espresso-Glas unter einen Auslauf für Latte Macchiatos stellen musste. Wenn das Glas dann nicht komplett richtig steht, spritzt der Espresso gerne mal raus. Das ist nervig und sieht auch noch schlecht aus.

Wasserfilter

Ein Wasserfilter ist standardmäßig in der EQ9 verbaut. Das erwarte ich in dieser Preisklasse allerdings auch.

Ein Wasserfilter entkalkt das Wasser, bevor es aus dem Wassertank in die Maschine geht. Das hat mehrere Vorteile.

Erstens verbessert es den Geschmack, da das Wasser weicher wird und überflüssige Bestandteile ausgefiltert werden.

Zweitens schützt ein Wasserfilter die Maschine vor Ablagerungen. Dadurch wird die Lebensdauer erhöht.

Brühgruppe

Die beste Nachricht vorab: Sie können die Brühgruppe aus der Maschine entnehmen. Das ist gut für die Reinigung, worauf ich später noch genauer eingehe.

Für mich und diesen Test ist es außerdem gut, weil ich das Teil so schnell und intensiv unter die Lupe nehmen kann. Das mache ich auch mal direkt.

Achtung:

Schalten Sie die Maschine immer aus, bevor Sie die Brühgruppe ausbauen!

Zum Ausbau der Brühgruppe entfernen Sie den Wasserbehälter an der rechten Seite. Dahinter befindet sich die Brühgruppe. Diese ist komplett aus Kunststoff, was zumindest bei entnehmbaren Brühgruppen die Norm ist.

Sie ist ziemlich groß im Vergleich zu anderen Modellen, wie zum Beispiel dem der {Delonghi 22110b}. Alle Bauteile sind von guter Qualität und ordentlich verarbeitet. Ich erwarte somit eine lange Lebensdauer von der Brühgruppe.

Mahlwerk und Pumpe

Die EQ9 hat ein Scheibenmahlwerk aus Keramik (bzw. zwei davon, je nach Modell).

Bei vielen anderen Kaffeevollautomaten, wie der {Melitta Caffeo CI} oder der {Delonghi Ecam 22110b}, sind Kegelmahlwerke aus Edelstahl verbaut.

Es gibt für beide Varianten – genauso wie für alle anderen Kombinationen – Pro und Contra-Argumente.

Edelstahl ist robuster gegen Verunreinigungen im Kaffee. Sollten Sie also mal Verunreinigungen im Kaffee haben, geht das Edelstahl-Mahlwerk davon nicht so schnell kaputt.

Keramikmahlwerke sind hingegen leiser als die Kollegen aus Edelstahl und können nicht rosten.

Der maximale Pumpendruck beträgt laut Hersteller 19 Bar. Das ist ein guter Wert. Ein Espresso benötigt 9 Bar, um gut zu werden. Der Druck ist aber nicht nur abhängig von dem, was die Maschine maximal kann.

Er entsteht, wenn das Kaffeepulver in der Brühgruppe zu einer Scheibe geformt und dann Wasser hindurch gepresst wird. Der Druck ist also auch von der Durchlässigkeit der Kaffee-Scheibe und damit vom Mahlgrad abhängig.

Lautstärke

Vielleicht haben Sie ja schon einen Vollautomaten zu Hause stehen. Dann kennen Sie bestimmt die charakteristischen Geräusche, wenn Sie sich einen Kaffee zubereiten. Das Mahlen der Bohnen und der Bezug der Flüssigkeit machen dabei erfahrungsgemäß den meisten Lärm.

Die EQ9 ist bei beidem sehr leise. Die Bezeichnung „superSilent“ ist bei diesem Automaten wirklich kein Marketing-Geschwätz, sondern Realität.

Espresso

Der Espresso-Test ist mein persönlicher Gradmesser für jeden Kaffeevollautomaten. Ein Espresso braucht viele Feinheiten, um richtig gut zu werden. Wenn sich diese bei einem Vollautomaten gut einstellen lassen, hat er für mich schon fast gewonnen.

Die Standard-Einstellung des Siemens EQ9 gefällt mir nicht. Ich glaube, da geht geschmacklich noch mehr.

Als erstes gehe ich an den Mahlgrad. Über diesen kann man wirklich verbessern. Ich taste mich langsam an den feinsten Mahlgrad heran.

Wenn Sie es genauso machen, verstellen Sie den Mahlgrad bitte stufenweise. Das bedeutet, für jede Stufe, die Sie feiner stellen, sollten Sie einen Espresso durchlaufen lassen. Dadurch wird das Mahlwerk von gröberen Stückchen freigehalten und geht nicht so schnell kaputt.

Falls der Espresso nicht mehr gut durchläuft, ist die Einstellung zu fein. Dann kann das Wasser nicht mehr richtig durch die gepresste Kaffeescheibe gedrückt werden und es kommt entsprechend nichts in der Tasse an.

Die Bezugsmenge, also die Größe des Espressos, wählen Sie am besten möglichst klein. 25 Milliliter finde ich ideal.

Mit den neuen Einstellungen produziert der EQ9 Vollautomat einen echt guten Espresso.

Milchschaum

Beim Milchschaum liegt eindeutig eine weitere Stärke des EQ9. Das bezieht sich sowohl auf die Einfachheit der Herstellung als auch auf Qualität des Schaums.

Das integrierte Milchaufschäumsystem – auch als Cappuccinatore – bezeichnet, ermöglicht das Herstellen von Milchschaum auf Knopfdruck. Der Milchbehälter ist an der linken Seite angebracht und kann einfach gelöst, befüllt und wieder befestigt werden.

Der Milchschaum ist super. Er ist feinporig und cremig, genauso wie ich es mag.

Bei der Temperatur merkt man allerdings deutlich, wie warm die Milch vor dem Erhitzen war. Kommt sie direkt aus dem Kühlschrank gibt es eine angenehme Trinktemperatur. Wer sein Getränk lieber etwas heißer möchte, sollte die Milch nicht direkt aus dem Kühlschrank kommend zubereiten, sondern kurz draußen stehen lassen.

Von dieser kleinen Schwäche abgesehen, gefällt mir das ganze Milchaufschäumsystem aber sehr gut.

Reinigung

„Einen Kaffeevollautomaten würde ich nie kaufen. Den kriegt man nicht sauber. Da hast du sofort Bakterien und so.“

Ich habe nicht wenige Freunde, die genau diese Meinung vertreten. Deshalb eine Klarstellung an dieser Stelle: Wenn Sie Ihren Kaffeevollautomaten regelmäßig reinigen, bleibt er sauber und Bakterien etc. haben keine Chance.

Da die Reinigung so wichtig ist, schaue ich mir die Möglichkeiten jetzt im Detail an.

Dabei gibt es noch den Unterschied zwischen der täglichen Reinigung und der regelmäßigen Komplettreinigung.

Für die tägliche Reinigung hat die EQ9 die üblichen Programme an Bord. Auf Knopfdruck wird die Brühgruppe gespült und so von den Tagesresten gereinigt.

In regelmäßigen Abständen, gerne auch mehrmals die Woche, sollten Sie aber einige Teile ausbauen und per Hand säubern.

Die EQ9 erleichtert Ihnen diese Komplett-Reinigung. Alle wichtigen Teile können ausgebaut und einzeln gereinigt werden.

Die beiden wichtigsten und meistens am schwierigsten zu reinigenden Teile sind die Brühgruppe und das Milchaufschäumsystem.

Die Brühgruppe können Sie einzeln entnehmen, wie ich weiter oben schon erklärt habe. Wenn Sie das Bauteil dann in der Hand halten, müssen Sie es nur noch mit klarem Wasser abspülen – fertig. So einfach macht es Ihnen die EQ9.

Mein absolutes Highlight ist die Reinigung des Milchbehälters. Der darf in die Spülmaschine. Das ist bei Vollautomaten sehr selten und macht das Säubern unfassbar einfach. Zum Milchaufschäumsystem gehört aber nicht nur der Behälter. Auch der Schlauch und die Düsen wollen geputzt werden. Das gelingt am besten mit klarem Wasser. Sie füllen einfach einen Behälter damit und tauchen den Schlauch ein. Jetzt drücken Sie den Knopf für Milchschaum und die Maschine zieht das Wasser einmal durch die ganze Anlage. Dadurch werden die Reste rausgespült.

Anschließend können Sie die Düse noch abbauen und in klares Wasser einlegen.

Die Abtropfschale und den dahinter liegenden Trester können Sie einfach nach vorne aus der Maschine ziehen. Die Abtropfschale fängt eine ordentliche Menge Flüssigkeit auf, bevor sie geleert werden muss. Wenn Sie beides leer gemacht haben, reicht ein einfaches Auswischen zur Reinigung.

Zusatzfeature: Steuerung per App

Als ich die ersten Bilder von der s900 gesehen habe, hat mich vor allem das kleine Wi-Fi-Logo auf der Maschine gefreut. Wie der Sticker vermuten lässt, kann dieses Modell auch per App gesteuert werden. In dieser Variante bekommt die EQ9 den Zusatz „Connect“.

Eins dazu vorab: Die eigentliche Technik in der Maschine ändert sich nicht. Es kommt lediglich eine zusätzliche Variante der Bedienung hinzu.

Was genau kann die Connect-Variante?

Ferndiagnose

Wenn Sie Ihre EQ9 mit dem Internet verbunden haben, können nicht nur Sie, sondern auch der Siemens-Kundendienst online auf Ihr Gerät zugreifen. Das ist ein riesiger Vorteil, sollte das gute Stück mal streiken oder komische Sachen machen. Der Techniker muss dann nicht extra zu Ihnen fahren, sondern kann alles online testen.

Getränke per App einstellen

Über die zugehörige App können Sie alle Programmierungen für die Getränke vornehmen. So schön das Display der EQ9 und so einfach die Menüführung auch ist, die App ist noch etwas besser. Die Einstellung hierüber macht einfach mehr Spaß und ist noch etwa übersichtlicher.

Coffee-Playlist

Eine Playlist kennen Sie wahrscheinlich von Ihrem Musikprogramm. Etwas Vergleichbares gibt es auch für die App. Dazu muss ich aber sagen, dass es sich eher um eine Spielerei, als um eine wirkliche Notwendigkeit handelt.

Bei der Coffee-Playlist wählen Sie verschiedene Getränke an und diese werden hintereinander in eine Playlist gepackt. Die EQ9 arbeitet sie dann der Reihe nach ab.

Vergessen Sie bei der ganzen Spielerei aber das Wechseln der Tassen nach jedem Getränk nicht. Das macht die App noch nicht für Sie.

Coffee-World

Diese Funktion finde ich wirklich gut. Die Coffee-World hat 16 Kaffee-Spezialitäten aus aller Welt gespeichert. Über die App können Sie sich diese zubereiten lassen.

Rezepte

In der App finden Sie zudem 47 Rezepte rund um das Thema Kaffee. Vom Aperitif bis zur Nachspeise ist alles dabei.

Wertung

Ich bewerte die getesteten Geräte in Prozentangaben. Bei 100 Pozent bin ich komplett zufrieden mit der Eigenschaft. Zusätzlich gebe ich jedem Testbereich noch eine Note.

Vorteile Nachteile
Sehr leise Teurer Kaufpreis
Viele Einstellungen Teure Ersatzteile
Schicke Optik
Einfache Reinigung

Reinigung

Die Reinigung ist mit 90% „Ausgezeichnet“. Alle Teile können entnommen und einzeln gereinigt werden, das macht die ganze Angelegenheit angenehm.

Lautstärke

Die Lautstärke ist mit 95% ebenfalls „Ausgezeichnet“. Die EQ9 ist die leiseste Maschine, die ich in allen meinen Tests bisher hatte.

Benutzerfreundlichkeit

90% und damit ein „Ausgezeichnet“ gebe ich der Benutzerfreundlichkeit. Alle Einstellungen sind schnell zu erreichen und Sie können jedes Getränk nach Ihren persönlichen Wünschen konfigurieren.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit 85% ist das Preis-Leistungs-Verhältnis „Sehr gut“. Die EQ9 bietet herausragende Funktionen. Dafür verlangt Siemens aber auch eine ordentliche Stange Geld.

Espressogeschmack

Der Espressogeschmack ist mit 90% „Ausgezeichnet“. Wenn Sie alle Einstellungen der Reihe nach anpassen, werden Sie mit Sicherheit auch Ihren Lieblings-Espresso bekommen.

Getränkevielfalt

Auch die Getränkevielfalt bekommt 90% und ein „Ausgezeichnet“. Der EQ9 Vollautomat bereitet viele Getränke direkt auf Knopfdruck zu. Mit der App gibt es noch ein paar mehr.

Fazit

Der Siemens EQ9 ist ein toller Kaffeevollautomat, vor allem in der Variante s900. Mit der Maschine können Sie viele verschiedene Kaffeespezialitäten zubereiten. Der eingebaute Milchtank spart zudem Platz und passt perfekt in das sehr hochwertige Design der Maschine.

Die zwei Bohnenfächer ermöglichen das Wechseln zwischen verschiedenen Kaffeesorten. Vor allem bei mehreren Benutzern ist das ein riesiger Vorteil.

Apropos Benutzer: Die EQ9 eignet sich meiner Meinung nach vor allem für kleine Büros. Die Mitarbeiter werden nicht durch lautes Kaffeekochen gestört und bei der Getränke-Vielfalt ist für jeden etwas dabei.

So herausragend die EQ9 auch ist, ich frage mich trotzdem, ob der Preis gerechtfertigt ist. Mit normalerweise 2.600 Euro liegt die Maschine preislich in der absoluten Spitzenklasse.

Meiner Meinung nach ist das etwas übertrieben.

Als günstigere Variante empfehle ich deshalb gerne meinen Testsieger, die Melitta Caffeo CI. Sie hat nicht so viele Speicher- und Einstellungsmöglichkeiten wie die EQ9, kostet dafür aber nur ein fünftel.

Deshalb bleibt für mich der finale Eindruck: Die Siemens EQ9 ist ein ganz tolles Gerät, das etwas zu teuer ist.

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